Erziehung und Ausbildung des Hundes

Erziehung regelt das Zusammenleben und beinhaltet gutes Sozialverhalten und Respekt.

Freiräume und Grenzen werden kennengelernt und eingehalten. Erziehung beginnt im Haus!Damit ein Hund sich an Grenzen und auch Freiräume halten kann, muss ich als Mensch die Position des Erziehungsberechtigten einnehmen. Dies ist unabdingbar, denn wenn diese Position fehlt, wird der Hund Aufgaben übernehmen mit denen er oftmals überfordert ist.

Erziehung ist also sozial und individuell und verläuft auch nicht immer harmonisch. Das Aushalten von Konflikten gehört zur Erziehung. Erziehung muss konsequent im Alltag integriert und nicht flexibel gehandhabt werden, es ist ein 24/7 Job.

Das kann oft anstrengend sein und dann wird oft eingelenkt und nachgegeben. Dadurch wird der Weg aber leider nicht einfacher. Im Gegenteil, wird die Erziehung einfach „laufen“ gelassen, oder nicht konsequent gehandhabt, führt das früher oder später zu Problemverhalten des Hundes.

Ausbildung

Zum Bereich der Ausbildung gehört alles was mit Signalen zu tun hat (Sitz, Platz, Bleib). Gleichzeitig werden die Fähigkeiten und Talente, die dein Hund mitbringt, verfeinert und gefördert, so dass er sich im besten Fall entfalten kann.

Neue Signale sollten gezielt in einem bestimmten Rahmen geübt werden. Hierfür sind Ruhe, Geduld und fachliches Wissen die Grundvoraussetzungen.

Hunde lernen ortsgebunden und situationsbedingt. Das bedeutet, wenn ich immer nur in bestimmten Situationen und bestimmten Orten übe, so heißt das noch lange nicht, dass das Geübte im Alltag oder mit mehr Ablenkung genauso funktioniert.Möchte ich also, dass mein Hund im Alltag gut mit mir zusammenarbeitet, so muss ich mein Training und natürlich die Erziehung in den Alltag mit einbeziehen und hier klug mit Verstand und Konsequenz üben OHNE meinen Hund zu überfordern oder zu unterdrücken.

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